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Tagen im Oval
24.11.2007
Angelegt wurde das neue Besprechungszimmer als „Raum im Raum“ im Herzen der Kanzlei. Foto Rigips  

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Angelegt wurde das neue Besprechungszimmer als „Raum im Raum“ im Herzen der Kanzlei. Foto Rigips
Ein Besprechungsraum der besonderen Art

Düsseldorf / Koblenz – Rund um den Zentralplatz in Koblenz befanden sich vor noch nicht allzu langer Zeit mehrere sanierungsbedürftige und teils stillgelegte Geschäftshäuser aus den 1960er Jahren. Der Vorstand der Sparkasse Koblenz entschloss sich dazu, den Gebäudekomplex umzubauen und der Innenstadt von Koblenz damit ein neues, attraktives Gesicht zu geben. Das hierbei entstandene Schängel Center beherbergt heute neben zahlreichen Ladenlokalen und Freizeitangeboten auch Büros und Arztpraxen. Für die Trockenbauarbeiten im Entwicklungsprojekt wurde die „ARGE Schängel Center“ gegründet, ein Zusammenschluss der G + H Innenausbau GmbH Mülheim-Kärlich und der G + K Trockenbau GmbH Neuwied.

Allein im zentralen Gebäude des Schängel Centers galt es, über 10.000 m2 Fläche zu sanieren. Die dritte Etage des Gebäudes musste komplett entkernt werden, bevor mit der Neugestaltung der Räume begonnen werden konnte. Zum Ausbau der Geschäftsräume einer Kanzlei, die in dieser Etage eingerichtet werden sollte, gehörte auch die Gestaltung eines vom Mieter gewünschten elliptischen Besprechungsraumes, der das attraktive Herzstück der Kanzlei bilden sollte. Die besonders gelungene Ausführung dieses Raumes wurde bei der Rigips Trophy 2005/2006 lobend erwähnt.

Tageslicht optimal nutzen
Da nur die vordere Fassade des Schängel Centers mit Fenstern ausgestattet ist, entschied man sich dafür, die Büros der Kanzlei auf dieser Seite zu platzieren. Auf der fensterlosen Rückseite des Gebäudes brachten die Planer moderne Schulungsräume unter, in denen Tageslicht, z. B. für Videovorträge, eher störend wirkt. Mitten im Gebäude sollte nach den Plänen von Architekt Jens J. Ternes das Konferenzzimmer als ellipsenförmiger Raum entstehen. Da alle Büroräume rückseitig mit einer Glasfront zu den Fluren hin ausgestattet wurden und der Besprechungsraum ebenfalls mit Fenstern bestückt wurde, ist auch dieser trotz seiner zentralen Lage im Innenraum gut mit Tageslicht versorgt.

Eine Innenwand für den Raum im Raum
Für den bis zu 8,50 m langen und 6,50 m breiten Besprechungsraum wurde als erste Innenschale eine oval gebogene Wand mit Rigips „CW-Profilen“ und einer Beplankung aus 9,5 mm dicken „Rigips Bauplatten RB“ erstellt. Jeweils zwei halbe Ovale treffen an den Kopfseiten aufeinander, an denen jeweils eine Tür eingebaut wurde. Innen wurde vollflächig doppelt mit „Rigips Bauplatten RB“ beplankt, an der Außenseite einlagig, da hier eine weitere, gestaltete Vorsatzschale um die erste Wand herum installiert werden sollte, die für zusätzlichen Schallschutz sorgen würde. Die Innenschale mit einer Breite von 15 cm und einer Mineralfaserdämmung wurde bis unter die Decke geführt.

„Schräges“ Design
Nachdem die innere Ständerwand montiert war, wurde außen um das Oval eine zweite Schale mit abgeschrägter Wandfläche erstellt. Hierfür fertigten die Experten der ARGE eine Unterkonstruktion aus sich nach unten verjüngenden, trapezförmigen MDF-Platten, die als Träger für die äußere Schale dienen sollten. Die MDF-Platten wurden an Vorder- und Hinterkante mit Holzleisten verstärkt, so dass sich eine Montagefläche von etwa 5 cm ergab. Im 90-Grad-Winkel mit einem Abstand von jeweils 31,5 cm wurden die Platten an die erste gerade Montagewand geschraubt. Durch die trapezförmigen Maße der Platten mit unten ca. 17 cm und oben ca. 39 cm entstand nach Montage einer doppelten Lage „Rigips Bauplatten RB“ die abgeschrägte Optik der Außenwand. Die Länge der MDF-Platten wurde so gewählt, dass sie nicht vom Boden bis zur Decke reichten, sondern jeweils ein Zwischenraum zu Boden und Decke erhalten blieb, der für den Einbau von Lichtvouten genutzt wurde. Die indirekte Beleuchtung von unten und oben setzt den Raum noch einmal ganz besonders in Szene.

Edle Optik
Die erste Lage der äußeren Beplankung des Besprechungsraumes wurde mit „Rigips Bauplatten RB“ vollflächig ausgeführt. Für die zweite Lage wurde rundherum ein speziell auf den Radius vorgebogenes Schattenfugenprofil horizontal im Abstand von etwa 50 cm aufgebracht, das als Designelement in Edelstahloptik sichtbar bleiben sollte. Dazwischen montierten die Trockenbauer die zweite Lage Bauplatten in einzelnen Streifen und verspachtelten diese für eine maximale Oberflächenfestigkeit mit Hilfe von Glasvlies mit dem „Rigips Fugenspachtel Vario“ zu einer glatten Oberfläche. Anschließend wurde die Fläche in einem kräftigen Orangerot gestrichen.

Hell und freundlich
Auf jeder Hälfte des Ovals wurden sieben aneinander gereihte Fenster eingebaut, die für ein helles und freundliches Ambiente im Raum sorgen. Um die Stabilität der Trockenbauwände mit je sieben Fenstern zu erhalten, wurden zwischen den einzelnen Fenstern durchgehende UA-Profile montiert. Die sichtbaren Profilteile als Mittelpfosten zwischen den Fenstern wurden von den Trockenbauexperten in mühevoller Kleinarbeit mit Bauplatten dünn ummantelt.

Gute Raumakustik
Für eine optimale Raumakustik im Besprechungsraum und in den umliegenden Räumen sorgen abgehängte Decken, gefertigt aus „Rigiton Lochplatten“ von Rigips. Die Deckenplatten mit unregelmäßiger runder Streulochung sorgen außerdem für eine hochwertige Anmutung der Raumgestaltung.

Bautafel
Bauherr: Sparkasse Koblenz Immobilien GmbH, Koblenz
Trockenbau: ARGE Schängel Center: G + H Innenausbau GmbH, Mülheim-Kärlich und G + K Trockenbau GmbH, Neuwied
Architekt: Jens J. Ternes Architekten + Ingenieure, Koblenz
Systemberater: Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Achtstein, Saint-Gobain Rigips GmbH

Quelle: Rigips

 
Weitere Informationen:

  Trockenbauforum.de


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Suchworte für diese Mitteilung:
Rigips, Trockenbau, Schallschutz, Mineralfaserdämmung, Ständerwand, MDF, Schattenfugenprofil, Oberflächenfestigkeit, Glasvlies, Fugenspachtel, Vario
 


 
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Eintrag verfasst von: Uwe Dallmann (eingetragen am: 24.11.2007; zuletzt geändert am: 24.11.2007 13:57)
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