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Xella, Rockwool und Protektor präsentieren Innovationen zum XPR-System
08.12.2007
Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL
MINERALWOLL GMBH & CO. OHG  

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Foto: DEUTSCHE ROCKWOOL MINERALWOLL GMBH & CO. OHG
Brandwände, Fassadenschwerter und freitragende Decken für Premium-Objekte

Eine Erweiterung des XPR-Programms stellten jetzt die drei Hersteller Xella Trockenbau-Systeme, Protektor und Rockwool (XPR) vor und präsentierten Konstruktionen für tragende und nicht tragende Brandwände, ein freitragendes Deckensystem mit Brandschutzeigenschaften sowie das XPR Fassadenschwert. Damit kann nunmehr ein breites Einsatzspektrum im Objektbau abgedeckt werden. XPR ist eine Vertriebs- und Marketing-Kooperation der drei Unternehmen Xella (mit Fermacell Gipsfaser-Platten), Protektor (mit Metall-Unterkonstruktionen) und Rockwool (mit Steinwolle-Dämmstoffen), die als Alternative zu bestehenden Trockenbau-Wandsystemen entwickelt wurde.

Brandwände
Die Herstellung einzelner Brandabschnitte durch Brandwände nimmt im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes einen breiten Raum ein. Mit den neuen Brandwänden XPR W 150/210 BW tragend und XPR W 100/160 BW bzw. XPR W 125/185 BW wird das XPR-Programm um eine wichtige Komponente erweitert. Sie bieten Sicherheit bei Feuer und verhindern die Verbreitung von Feuer und Rauch auf andere Gebäudeteile oder Brandabschnitte. In ihrer Funktion unterscheiden sie sich damit nicht von Brandwänden, die etwa in Massivbauweise erstellt werden, bieten jedoch - besonders im Hinblick auf die Flexibilität der Raumaufteilung - alle Vorteile einer Trockenbauwand.

Erstellt werden die XPR-Brandwände durch eine Unterkonstruktion aus den Protektor Maxi Profilen CW 150 x 50 x 1,5 (tragende Variante), die beidseits mit einer doppelten Lage von 2 x 15 mm (alternativ 3 x 10 mm) Fermacell Gipsfaser Platten von Xella beplankt werden. Dabei wird beidseits zwischen der ersten und zweiten Lage jeweils ein verzinktes Stahlblech (nach DIN 18182 Teil 1) von 0,5 mm Dicke angeordnet. Die nicht tragende Version wird mit den Protektor-Profilen CW 100 x 50 x 0,6 bzw. CW 125 x 50 x 06 ausgeführt. Der Wandhohlraum wird mit 100 mm Rockwool Termarock 30 gedämmt.

Die Konstruktion erfüllt die Brandschutzanforderungen F90-A und erreicht einen Schalldämmwert von Rw,R=63 db. Sie kann für Wandhöhen bis 500 cm eingesetzt werden.

Freitragende Decken

Bislang standen bei XPR nur insgesamt 4 Konstruktionsvarianten für verschiedene Wandlösungen zur Verfügung, die unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der Stabilität und des Schallschutzes erfüllen. Mit dem Deckensystem XPR D 77 U und XPR D 77 UO wird das Programm nunmehr um freitragende Decken ergänzt. Dabei wird eine Konstruktion aus CD-Profilen 60 x 27 x 06 (alternativ kann auch ein Hutprofil eingesetzt werden), sowie dem Anschlussprofil U 77 und dem Weitspannträgerprofil UA 75-20 (alle Profile von Protektor) mit einer doppelten Lage Fermacell Gipsfaser-Platten 2 x 10 mm beplankt. Bei Brandbeanspruchung aus dem Deckenzwischenraum kommt zusätzlich Mineralwolle mit 40 mm Dicke und einer Rohdichte von 30 kg/m³ zum Einsatz.

Die Konstruktion ermöglicht große Spannweiten bis zu variiert je nach verwendetem Weitspannträgertyp und erfüllt die Brandschutzanforderungen F30 von unten und oben. Sie kann daher besonders zur Bekleidung von Decken über Fluchtwegen eingesetzt werden und ist geeignet zum Einbau in Zweckbauten, wie etwa Büro-, Schul-, oder Krankenhausgebäude. Ein weiterer Einsatzbereich ist der hochwertige Innenausbau mit hohen Schallschutzanforderungen an die Decke oder bei schwierigen Rohdecken.

Fassadenschwert

Abgerundet wird das Programm durch Fassadenschwerter. Fassadenschwerter stellen die Verbindung zwischen nicht tragenden Montagewänden und Fassadensystemen mit schlanken Querschnitten dar. Dabei erreichen die Fassadenschwerter XPR FS 42 dB hohe Schallschutzanforderungen bei schlankem Querschnitt. Sie sind daher vorrangig für Premiumobjekte oder für Objekte mit höheren Anforderungen, wie etwa Schulen und Krankenhäuser, geeignet.

Die Konstruktion besteht aus einer beidseitig einlagigen Beplankung mit 12,5 cm dicken Fermacell Gipsfaser Platten, die rückseitig mit Walzbleich kaschiert sind. Die Dämmung des Wandhohlraumes erfolgt durch die Rockwool Schallschutzplatte RAF (Rohdichte 45 kg/m³, Dicke 20 mm). Der Anschluss an den Wand- bzw. Fassaden bereich erfolgt über L-Anschlusswinkel oder U-Profile von Protektor.

Durch die Innovationen steht Architekten und Planern mit XPR ein System zur Verfügung, das universell einsetzbar ist. Von Vorteil ist, dass die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind. So bietet das System kurze Montagezeiten. Den Verarbeitern kommt dabei vor allem eine hohe Ausführungssicherheit zugute. Zur detaillierten Objektberatung stehen geschulte Architektenberater von Xella, Protektor und Rockwool zur Verfügung.

Quelle: DEUTSCHE ROCKWOOL
MINERALWOLL GMBH & CO. OHG

 
Weitere Informationen:

  Trockenbauforum.de


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Suchworte für diese Mitteilung:
Xella, Rockwool, Protektor, Brandwände, Fassadenschwerter, Massivbauweise, Steinwolle, Dämmstoffen, Fassadenschwert, Unterkonstruktion, Fermacell, Gipsfaser
 


 
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Eintrag verfasst von: Uwe Dallmann (eingetragen am: 08.12.2007; zuletzt geändert am: 08.12.2007 12:34)
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