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Innovativer Dämmstoff aus Altglas
10.06.2008
TECHNOpor-Glasschaum-Granulat
Foto: TECHNOpor  

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TECHNOpor-Glasschaum-Granulat Foto: TECHNOpor
– umweltfreundlich, kostengünstig und einfach zu verarbeiten

Großenhain, 10.06.2008: Wer heute energieeffizient baut, will Ökologie und Wirtschaftlichkeit auf lange Sicht. Besonderes wichtig dafür ist als Basis eine optimale Wärmedämmung. Sie schirmt gegen Hitze, Kälte und Feuchtigkeit ab und kann Heizenergie und Kosten drastisch senken. Wichtig sind zudem gesundheitliche Verträglichkeit und die Frage, ob der verwendete Dämmstoff ökologischen Kriterien entspricht. TECHNOpor Glasschaum-Granulat zeichnet sich durch hervorragende Dämm-Eigenschaften und ökologische Herstellung aus und bietet ein ideales Kosten-Nutzen-Verhältnis. In Deutschland und Österreich wurden bereits über 1300 Bauvorhaben mit diesem Baustoff verwirklicht.

TECHNOpor Glasschaum-Granulat wird aus reinem Altglas hergestellt und ist sowohl für Architekten, Bauunternehmer als auch für Selberbauer als Do-it yourself-Produkt empfehlenswert. Der Stoff wirkt wärmedämmend und stabilisierend und ermöglicht wärmebrückenfreies Bauen. Er ist druckstabil, absolut alterungsbeständig, hoch belastbar, unbrennbar, schädlingsresistent und besonders ökologisch in Produktion und Anwendung.

Bei der Herstellung dient Recycling-Glas als Rohstoff. Es wird zu Glasmehl vermahlen und zusammen mit einem mineralischen Aktivator aufgebacken – ähnlich einem Kuchenteig. Während der anschliessenden schnellen Abkühlung zerbricht das Material durch thermische Spannungen in etwa drei bis fünf Zentimeter grosse Stücke – das Glasschaum-Granulat. Das Granulat hat eine bimssteinartige Poren-Struktur mit extrem niedriger Dichte und einer außerordentlich hohen Druckfestigkeit von bis zu 0,50N/mm2.

Millionen in sich abgeschlossener Zellen bilden das äußerst homogene Porenbild. Die Dämmwirkung entsteht durch die darin eingeschlossene Luft. Die lose Granulat-Schüttung weist ein äusserst geringes Gewicht von 130 bis 170 kg pro Kubikmeter auf.
Die Dämmung unter der Bodenplatte gelingt leicht: Das hochbelastbare Granulat wird je nach gewünschtem Dämmwert in einer Lage von circa 20 bis 65 cm Stärke in die Baugrube geschüttet, verteilt und mit einer rund 50 bis 100 kg schweren Rüttelplatte verdichtet. Die Aufbauhöhe von Oberkante Rohplanum bis Oberkante Bodenplatte kann auf ein Minimum reduziert werden. Der bei konventioneller Außen-Dämmung nötige Schichtaufbau erübrigt sich: Sauberkeitsschicht, Drainageschicht und Frostriegel können entfallen. So sparen Bauherren neben den Kosten viele Arbeitsschritte und mindestens zwei bis drei Tage Bauzeit.
Niedrigenergiehäuser benötigen im Schnitt eine etwa 30 cm hohe Schüttung mit Glasschaum-Granulat, das auf etwa 25 cm Dämmdicke verdichtet wird. Damit erreicht man einen U-Wert (Wärmedurchgangswert) von rund 0,27 W/m².K unter der Fundamentplatte. Bei Passivhäusern sollten etwa 50 bis 65 cm Glasschaum-Granulat aufgebracht und auf 40 bis 50 cm verdichtet werden, was einen U-Wert von 0,18 bis 0,15W/m².K ergibt.

Auch bei der energetischen Sanierung von Altbauten ist eine nachträgliche Dämmung mit Glasschaum-Granulat einfach und effektvoll. Das Produkt ist gezielt auf die Bauweise des Sanierungsobjektes abstimmbar. Aufgrund des geringen Gewichtes ist eine geringe Belastung auch im Bereich von Deckenkonstruktionen gewährleistet. Aufgrund seiner rauen Oberfläche hat das Material eine hervorragende schallabsorbierende Wirkung. Es eignet sich auch zur Dämmung von Flachdächern. Lose Schüttungen erzielen eine problemlose Anpassung an Dachdurchdringungen, z.B. Dachgullys, Lichtkuppeln oder Kamine.
Glasschaum-Granulat gehört zur Baustoffklasse Euro A1 und ist somit nicht brennbar. Die anorganische Schüttung ist beständig gegen Alterung, resistent gegen chemische Einflüsse und gegen Insekten- und Nagetierfraß.
TECHNOpor setzt zur CO2 Reduzierung zu 100 % auf Strom aus Wasserkraft. Um einen U-Wert von 0,3W/m²K zu erzielen, entstehen pro Quadratmeter gedämmte Fläche bei der Herstellung nur 8,3 kg CO2. Das heißt: Bei der Herstellung von 1 Kubikmeter TECHNOpor Glasschaum plus der durchschnittlichen Transportwege und dem Einbau fallen 26kg CO2 an. Im Vergleich dazu: eine durchschnittliche Limousine der gehobenen Mittelklasse (1,9 TDI, 130 PS) erzeugt bei nur 150 Kilometer Fahrtstrecke bereits 27kg CO2.

Quelle: TECHNOpor GmbH

 
Weitere Informationen:

  Trockenbauforum.de


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Suchworte für diese Mitteilung:
TECHNOpor, Glasschaum, Granulat, Baustoffklasse, Euro, A1, schallabsorbieren, Deckenkonstruktionen, Sanierungsobjekte, Architekten, Bauunternehmer, Selberbauer, Sauberkeitsschicht
 


 
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Eintrag verfasst von: Uwe Dallmann (eingetragen am: 10.06.2008; zuletzt geändert am: 10.06.2008 17:39)
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