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Tradition trifft Moderne
21.04.2010
Die Tourist-Information ist eine außergewöhnliche Verbindung von Alt und Neu und zugleich ein architektonisches Schmuckstück im Herzen der Jenaer Altstadt. 
Foto: Heradesign Deckensysteme (n101542_1_thumb.jpg)
Mit viel Feingefühl wurde das mittelalterliche Gebäude um moderne Elemente ergänzt, um der neuen Funktion als Tourist-Information, Sitz der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt sowie Galerie gerecht zu werden.
Foto: Heradesign Deckensysteme (n101542_2_thumb.jpg)
Im Ticketing-Bereich sorgt das Deckensystem mit den Dekorplatten Heradesign® superfine dank deren guten akustischen Eigenschaften für eine angenehme Atmosphäre – auch wenn viel los ist.  
Foto: Heradesign Deckensysteme (n101542_3_thumb.jpg)
Die natürlichen Elemente aus Holzwolle passen mit ihrer modernen Anmutung hervorragend in den Materialmix aus Stahl, Glas, Sichtbeton und Gipskarton des außergewöhnlichen Objekts.  
Foto: Heradesign Deckensysteme (n101542_4_thumb.jpg)

Heradesign Deckensysteme erfüllen vielfältige Anforderungen 
Ferndorf, April 2010.  Die Zusammenführung von Alt und Neu – häufig eine Herausforderung für Bauherren und Planer. Es heißt, sensibel mit vorhandener Bausubstanz und deren Charakter umzugehen und dabei trotzdem moderne funktionale Materialien einzusetzen, um zeitgemäße Ansprüche zu befriedigen. Die Realisierung des Objekts Tourist-Information Jena beweist, dass dieser Spagat funktionieren kann. Dort wurde im Ticket- und Souvenirshop, in dem mit viel Parteiverkehr zu rechnen ist, auf ein Heradesign Deckensystem gesetzt, um die Anforderungen an eine gute Akustik zu erfüllen. Dabei harmonieren die Holzwolleplatten perfekt mit dem eingesetzten Materialmix im außergewöhnlichen Bau der Jenaer Altstadt. 

Herausforderung Denkmal
Mitten in der Innenstadt von Jena wurde ein ganz besonderes Bauprojekt realisiert, indem sich nun die Tourist-Information der Stadt befindet. Das bereits im Mittelalter gebaute Haus besteht aus zwei Gebäudeteilen: Das Vorderhaus, dessen Frontseite zum Markt zeigt, diente als Speicherhaus und wurde im Jahr 1384 erbaut. Bei dem Hinterhaus handelt es sich um einen Wohnanbau aus dem Jahr 1435. Das lange Zeit ungenutzte und bereits baufällige Anwesen wurde im  Jahr 2002 auf den mittelalterlichen Urzustand zurückgebaut und statisch gesichert, bevor die Umbauarbeiten begannen. 2006 beschloss der Stadtrat unter Verwendung von Städtebauförder- und Denkmalmitteln sowie Leistungen des neuen Eigentümers der Kommunalen Immobilien Jena (KIJ) das Objekt einer neuen Nutzung zuzuführen. Doch wie sind Alt und Neu, Bestand und heutige Bedürfnisse zu verbinden? Das Konzept des Architekturbüros Limmer und Otto sah vor, auf zeitgenössische Architektur zu setzen, die das alte Haus in seiner vollen Größe und historischen Bedeutung zur Geltung bringt. Als prägende Materialien wurden  Glas und Stahlbeton gewählt. „Das architektonische Konzept liegt darin, dass ein behutsamer Umgang mit der spätmittelalterlichen Bausubstanz erfolgt und die neuen Materialien einen zurückhaltenden, angenehmen Kontrast schaffen“, so der Architekt Frank Otto. Die beiden Gebäudeteile wurden durch ein Atrium aus Glas und Stahlbeton miteinander verbunden. Dadurch ist ein hoher, von Licht durchfluteter Raum entstanden. Besonders markant an der Außenseite zum Markt hin ist eine Stahl-Glas-Fassade mit "Holographisch-Optischen Elementen" (HOE), die nicht nur zu hellen Innenräumen führt, sondern auch einen Blick von außen nach innen bietet. Sie ist dem denkmalgeschützten Bestand vorangestellt und schützt das wertvolle Innere des Denkmals. Im historischen Stadtspeicher Markt 16 finden sich heute die Tourist-Information Jena, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt sowie die Galerie Stadtspeicher Jena. 

Funktion und Design
Gerade für die Nutzung des historischen Gebäudes als Anlaufstelle für Touristen und Einwohner mit einem erheblichen täglichen Besucheraufkommen, wurden besondere Anforderungen gestellt. Die Jena Tourist-Information ist der zentrale Informations- und Servicepunkt für Gäste und Bürger, der vom Marktplatz oder über den Ticket- und Souvenirshop in der Oberlauengasse besucht werden kann. Um eine gute Akustik im Verkaufsbereich zu garantieren, wurde ein Deckensystem aus Holzwolle von Heradesign eingebaut. Mit einem Schallabsorptionswert αW bis 0,95 punkten die Deckenelemente durch hervorragende akustische Eigenschaften. Daneben überzeugen sie durch ihr Design und ihre Natürlichkeit: Bewusst wurde auf den strukturierten Charakter von Holzwolleplatten an der Decke gesetzt, da so ein schöner Kontrast zum glatten Fries entsteht. Die Heradesign® superfine 25mm mit gerader Kante passt außerdem perfekt in die moderne Anmutung des Materialkonzept mit Stahl, Glas, Sichtbeton und Gipskarton, das gewollt zurückhaltend schlicht gehalten ist um keine Konkurrenz zum Denkmal darzustellen. Daneben zeichnen sie sich die Deckenplatten als ökologischer Baustoff aus, da sie ausschließlich aus Holz, Wasser und Magnesit gefertigt werden.

Seit 2009 hat Jena damit ein ganz besonderes Aushängeschild – nicht nur für die Touristen.



 






























Planung & Bauleitung (Gesamtobjekt)

 



 



Architekturbüro LIMMER + OTTO, Jena

 



 



Planung &Bauleitung (Hologrammfassade)

 



 



Architekturbüro robarchitcts, Dresden

 



 



Planung &Bauleitung (Innenarchitektur)

 



 



Architekturbüro Kehr, Erfurt

 



 



Bauherr

 



 



Kommunale Immobilien Jena

 



 



Heradesign Akustiksystem

 



 



Platten: Heradesign®superfine

 



 


Kante: Kante SK04 - gerade Kante

 



 


Farbe: weiß

 



 



Menge der Holzwolleplatten

 



 



25 m²

 



 




Quelle:  Heradesign Deckensysteme

 




 
Weitere Informationen:

  Trockenbauforum.de


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Suchworte für diese Mitteilung:
Heradesign Deckensysteme Bausubstanz Denkmal Materialmix
 


 
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Eintrag verfasst von: Uwe Dallmann (eingetragen am: 21.04.2010; zuletzt geändert am: 21.04.2010 20:04)
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